Welche Kryptowährungen sind aktuell die besten, um NFTs herzustellen?

Das Verfahren der Blockchain-Technologie wird mittlerweile von vielen Unternehmen intern genutzt, um Daten kryptographisch sicher zu verschlüsseln – Tendenz steigend, denn das Verfahren birgt ein enormes Zukunftspotenzial, so dass man von einem Krypto-Jahrzehnt sprechen könnte.


Jedoch bieten zur Zeit nur Plattformen, die auf Kryptowährungen basieren, sowie Marktplätze, auf denen diese gehandelt werden, Kreativen die Möglichkeit, NFTs zu nutzen, um damit digitale Kunstwerke und andere Formen von Crypto-Art zu erstellen und dort auch Sammlern und anderen Interessierten anzubieten. Möglich macht dies die spezielle Eigenschaft der dazu genutzten Token: die Nicht-Fungibilität, die aus digitalen Objekten Unikate macht.


Für angehende Crypto-Artists stellt sich daher die Frage, welche Kryptowährung für sie am interessantesten ist, um NFTs zu erstellen und zu vermarkten, und worauf sie sonst achten sollten, um hier den idealen Partner zu finden.


Nach wie vor ist darunter aktuell die Kryptowährung Ethereum – kurz: ETH – der unangefochtene Spitzenreiter, was das Vermarktungspotenzial von NFTs betrifft. Berühmte Krypto-Kunstwerke wie die CryptoKitties und die CryptoPunks wurden zum Beispiel als NFTs auf der Ethereum Blockchain veröffentlicht, aber auch Jack Dorsey’s erster Tweet, und natürlich auch Beeple’s Mega-NFT „Everydays – The First 5000 Days“.


Allerdings gibt es mittlerweile auch weitere interessante Kryptowährungen, die zwar nicht das Handelsvolumen von Ether besitzen, aber ebenfalls attraktiv sind, um dort als Kreativer digitale Objekte in spannende NFTs umzumünzen. Der folgende Artikel stellt die wichtigsten von ihnen vor und informiert dabei auch zu charakteristischen Besonderheiten einzelner Kryptowährungen sowie darüber, welche bekannten NFTs darüber gelauncht wurden.


Ether (ETH)

Ethereum wurde 2013 erstmals von Vitalik Buterin, einem kanadisch-russischen Softwareentwickler und Gründer sowie Autor des auf Kryptowährungen spezialisierten Bitcoin Magazine in einem Whitepaper beschrieben; 2015 erfolgte zusammen mit dem britischen Informatiker Gavin Wood und dem ehemaligen Goldman-Sachs-Manager Joseph Lubin und anderen der offizielle Start des Ethereum-Netzwerks.


Nachdem Buterins ursprüngliches Ziel, für die Kryptowährung Bitcoin eine Skriptsprache für die Entwicklung von Anwendungen zu realisieren, dort nicht durchführbar war, entschied er sich dazu, eine neue Plattform zu gründen.

Ethereum entwickelte sich in kurzer Zeit zur zweitbeliebtesten Digitalwährung:


Innerhalb von sieben Monaten nach ihrer Einführung erreichte sie eine Marktkapitalisierung von über 500 Millionen US-Dollar, wenige Wochen später überschritt sie die Grenze zu 1 Milliarde US-Dollar. Ethereum ist nicht nur bei Krypto-Künstlern, sondern auch gerade bei Startups beliebt, da diese beim Fundraising mit sogenannten Initial Coin Offerings (ICO) auf ETH die typischen Prozesse von Banken bei der Kapitalvergabe umgehen können.


Was ist das Besondere der Ethereum-Plattform?

Ethereum ist ein dezentralisiertes, „erlaubnisloses“ Netzwerk – d.h. jeder kann daran teilnehmen, im Unterschied zu einem „zugelassenen“ Netzwerk, wie es auf der Blockchain-Technologie von Bitcoin basiert. Ziel dabei war, dass die Ethereum-Plattform das Potenzial von Bitcoin entfaltet, dabei eine Synthese zwischen völliger Offenheit und radikaler Privatsphäre bildet, so dass die Blockchain nicht nur als dezentrales Mining-System fungiert, sondern auch die Möglichkeit bietet, eigene Software-Anwendungen – und damit auch NFTs – zu erstellen. Der Fokus der Ethereum-Plattform liegt folglich neben der Nutzung der ETH-Währung auch auf der Ausführung von Smart Contracts sowie der Erstellung von sogenannten Dezentralisierten Applikationen – dApps.

Ethereum, Ether und ETH

Um genau zu sein, sind Ethereum und Ether nicht dasselbe: Ethereum bezeichnet das Protokoll, mit dem die Krypto-Plattform funktioniert, Ether – offizielles Währungskürzel: ETH – hingegen bezeichnet die Kryptowährung, die von dem Ethereum-Protokoll generiert wird.


Angeblich entschied sich Vitalik Buterin für den Namen Ether, als er in einer Liste von fiktiven Elementen zu dem beliebten Sammelkartenspiel „Magic: The Gathering“ auf eine magische Verbindung namens „Etherium“ stieß, das mithilfe des Äthers gebildet wird. Buterin gefiel daran die Vorstellung der Existenz eines hypothetischen, unsichtbaren Mediums, welches das gesamte Universum durchdringt, da sie seiner Idee eines möglichst allumfassenden virtuellen Netzwerks, wie es Ethereum sein sollte, am besten entsprach.

 

Was sind die Unterschiede zwischen Ethereum und Bitcoin?

Der größte Unterschied zwischen Ethereum und Bitcoin ist, dass Ethereum in erster Stelle als Plattform für sogenannte Smart Contracts konzipiert wurde, die mithilfe von Distributed Apps oder dApps erstellt wurden, und erst in zweiter Linie als Kryptowährung, während Bitcoin von Anfang an nur als Währung konzipiert wurde. Damit einhergehend ist Ethereum auch nutzbar für die NFT-Erstellung, während dies mit Bitcoin als reiner Crypto Currency von vornherein nicht möglich ist.


Beide Krypto-Plattformen unterscheiden sich außerdem in der Verarbeitungsdauer eines Blocks in einer Chain: Eine Transaktion nimmt bei Bitcoin im Durchschnitt zehn Minuten in Anspruch, während es bei Ethereum nur ca. zwölf Sekunden sind, was durch das Ethereum GHOST Protocol ermöglicht wird.


Ein weiterer Unterschied besteht in der vorgesehenen maximal generierbaren Geldmenge. Während diese bei Bitcoin auf 21 Millionen verfügbare Coins begrenzt ist, ist diese bei Ether theoretisch nach oben offen; allerdings wurde für die jährliche Ausschüttung eine Obergrenze von maximal 18 Millionen ETH festgelegt. Aktuell sind etwa 13 Milliarden Ether im Umlauf.


Ethereum und NFTs

Aufgrund seines hochsicheren Netzwerks sowie der Daten-Architektur ist Ethereum führend aus dem sogenannten DeFi Markt – dem dezentralisierten Finanzmarkt, den die Blockchain-Technologie erst möglich gemacht hat: Hier werden Transaktionen automatisch über Smart Contracts abgewickelt. Diese funktionieren dezentral, also ohne Vermittlung durch eine Bank, und können daher weltweit von jedem genutzt werden.

Diese Eigenschaften kommen somit auch der NFT-Erstellung zugute:

 

  • Das ETH-Netzwerk verfügt über deutlich mehr Kapital als andere Smart-Contract-Plattformen. NFT-Trader können mit ihren NFTs daher auf sichereren Märkten handeln.

  • Auf Ethereum ist momentan nicht nur die größte, sondern auch die aktivste Community an Entwicklern und NFT-Künstlern zuhause, gerade was auch die aktuellsten Innovationen im NFT-Bereich angeht.

  • Alle Transaktionen sowie die Token-Metadaten sind öffentlich überprüfbar, dadurch kann der Eigentümer eines NFTs jederzeit ganz einfach festgestellt werden.

  • Durch die hohe Dezentralisierung des Ethereum-Protokolls ist es fast unmöglich, die Daten von NFTs zu manipulieren.

  • Mit Ethereum sind außerdem Peer-to-Peer-Netzwerke möglich, bei denen NFT-Künstler bzw. Verkäufer und Käufer direkt miteinander kommunizieren.

  • Alle mit Ethereum erzeugten NFTs können auch auf anderen Plattformen, die mit ETH handeln, transferiert werden.

  • Zudem sind Ethereum-Token immer für Transaktionen verfügbar, ohne Unterbrechung durch Down-Zeiten.

Zu den NFT-Handelsplattformen, die Ethereum zur Erstellung von NFT-Kryptokunst nutzen, gehören solche bekannten und populären Größen wie Rarible, OpenSea und Nifty Gateway sowie auch KnownOrigin, SuperRare und Decentraland. Kein Wunder also, dass aktuell über 90 Prozent des NFT-Handelsvolumens auf Ethereum basieren.


Allerdings stehen den Vorteilen der Ethereum Blockchain auch gewisse Nachteile wie zum Beispiel die hohen Gebühren gegenüber. Krypto-Künstlern, die aus diesem Grund nach einer vergleichsweise günstigeren NFT-Plattform oder Blockchain-Plattformen suchen, oder die schwerpunktmäßig eine bestimmte Art von NFTs präferieren, seien im Folgenden einige aktuell interessante Alternativen zu Ethereum vorgestellt. Diese bieten auch einen Ausblick in die NFT-Zukunft, was dort möglich ist und welche NFT-Trends es gibt.

Solana (SOL)

Die Solana Blockchain und die damit verbundene Kryptowährung SOL ist das Produkt des ukrainisch-stämmigen Computerspezialisten Anatoly Yakovenko und wurde von ihm gemeinsam mit anderen 2021 ins Leben gerufen. Solana wurde nach dem Solana Beach in Kalifornien benannt, an dem Yakovenko zusammen mit Kollegen surfte – neben seiner Begeisterung für das Surfen spielt er auch Unterwasser-Hockey.


Wie Ethereum handelt es sich dabei um eine quelloffene, dezentrale Computing-Plattform zum Ausführen von Smart Contracts, ähnlich wie Ethereum. Der Konsens-Mechanismus basiert dabei auf der besonderen Kombination aus Proof of Stake (PoS) und Proof of History (PoH). Dabei erfolgt die Verarbeitung der Transaktionen und Blöcke separat, wodurch die Zeiträume bei der Validierung im Netzwerk stark reduziert werden.


Innerhalb kürzester Zeit machte Solana international von sich reden, da die Krypto-Plattform mittlerweile über 400 NFT-Projekte unterstützt, zu denen neben dem Bereichen DeFi und Web3 auch NFTs gehören und wird von einigen Fachleuten bereits als „Ethereum-Killer“ gehandelt. In diesem Zuge stieß auch der SOL Coin auf steigendes Interesse an den Krypto-Börsen: SOL gehört dort mittlerweile zu den Top Ten der am meisten gehandelten Token.


Die Besonderheit der Solana Blockchain liegt in der unglaublich schnellen Transaktionsgeschwindigkeit, die momentan bei 65.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) liegt, wobei Solana Entwickler behaupten, dass in Zukunft bis zu 700.000 TPS möglich sein werden. Hinzu kommt ihre hohe Skalierbarkeit, wodurch die Blockchain insbesondere für die Entwicklung von dApps geeignet ist. Diese hohe Leistungsfähigkeit in Verbindung mit sehr niedrigen Transaktionsgebühren macht Solana auch für Krypto-Artisten interessant, um dort selbst NFTs zu erstellen.


Zu den bekannten NFT-Marktplätzen, die Solana unterstützen, gehört zum Beispiel der gegenwärtige Marktführer beim NFT-Handel: OpenSea, neben vielen weiteren. Mit der Solana Blockchain wurden bereits eine ganze Reihe beliebter NFTs realisiert. Am bekanntesten ist die „Degenerate Ape Academy“, eine Kollektion von 10.000 coolen Affen im 3D-Stil, neben der Bluechip NFT-Collection „Solana Monkey Business“, die im Pixelstil der CryptoPunks gehalten ist, ebenso wie die „SolPunks“, außerdem „Frakt“, eine Kollektion aus wilden Mustern, die „Bold Badgers“ – cool dreinblickende Figuren mit einem Dachsgesicht – und die „Sollamas“, eine Sammlung mit 8.888 witzigen Lamas.


Tezos (XTZ)

Das Blockchain-Netzwerk Tezos wurde 2017 von Arthur and Kathleen Breitman in der Schweiz gegründet. Arthur ist Fachmann für angewandte Mathematik und bezeichnet sich selbst als „Crypto-Anarchist“, während Kathleen, CEO von Dynamic Ledger Foundations, früher als Hedgefonds-Consultant tätig war.


Bekannt wurde Tezos auch dadurch, dass es den Gründern gelang, die bis dahin nie dagewesene Rekordmenge von 232 Millionen US-Dollar als ICO – Initial Coin Offering – zu organisieren. Hierbei handelt es sich um eine beliebte Methode des Crowd-Investments, die bevorzugt von Unternehmen genutzt wird, deren Geschäftsmodell auf Kryptowährungen basiert.


Tezos ist ein dezentralisiertes Open-Source Blockchain-Netzwerk, das auf Smart Contracts basiert und Peer-to-Peer-Transaktionen ausführt und als Protokoll Liquid Proof of Stake (LPoS) verwendet. Durch diesen energieeffizienten Ansatz haben Tezos-Transaktionen einen niedrigen Energiebedarf und hinterlassen somit auch einen kleineren CO2-Fußabdruck.


Tezos gilt aufgrund seiner transparenten On-Chain Governance-Regelungen und des starken dezentralisierten Krypto-Ökosystems als sehr demokratisch organisierte und besonders stabile Blockchain. Diese organisieren alle erforderlichen Upgrades des Netzwerks und vermeiden dadurch auch sogenannte Hard Forks, bei denen durch einen Protokollfehler die der Blockchain zugrunde liegende Kryptowährung gespaltet wird, um diesen rückgängig zu machen. Das bekannteste Beispiel für einen Hard Fork ist „London“, der 2016 Ethereum betraf und dazu führte, dass die Kryptowährung in „Ethereum“ und „Ethereum Classic“ aufgespaltet wurde. Dadurch wurden umgerechnet mehr als 1 Milliarde US-Dollar verbrannt.


Die native Kryptowährung ist der Tez, auch Tezzie genannt, der als Währungskürzel XTZ trägt. Arthur Breitman, gebürtiger Franzose, stieß zufällig auf den Namen Tezos, als er ein Programm schrieb, das freie Namen von Webseiten auflistete, welche leicht auf Englisch ausgesprochen werden konnten.


Die maximale und zur Zeit in Umlauf befindliche Menge an Tezos beträgt knapp 762 Millionen XTZ-Token. Ein Block-Produzent im Tezos-Netzwerk wird „Baker“ – Bäcker – genannt, dieser muss dazu über mindestens 10.000 Tezzies (XTZ) verfügen, um agieren zu können.


Die bekanntesten mit der Tezos Blockchain generierten NFTs wurden von dem US-amerikanischen Modekonzern The GAP als Drops gelauncht. Ziel des Unternehmens ist es dabei, neue Kunden zu gewinnen, unter anderem mit einem digitalen Spiel, dessen Nutzer auch einen in limitierter Auflage produzierten GAP-Hoodie erwerben können. Dazu arbeitet GAP mit dem bekannten Krypto-Künstler Brandon Sines zusammen, der durch die Frank Ape NFTs bekannt wurde. Zudem interessieren sich für Tezos weitere wichtige Brands wie Doja Cat, Redbull und die Grammy Awards, um mit der Blockchain eigene NFTs herzustellen.


Zu wichtigsten NFT-Marktplätzen, auf denen XTZ gehandelt wird, gehören Rarible, Kalamint, Hic et Nunc, der Carbon-negative Handelsplatz Bazaar Market sowie OneOf – insbesondere auf Musik-NFTs fokussiert – und ArtForge.


Flow (FLOW)

Das Flow-Netzwerk wurde 2019 von den Dapper Labs gelauncht, die durch die Entwicklung der berühmten CryptoKitties NFTs sowie eine Reihe weiterer Blockchain-Games bekannt geworden sind. Aufgrund der immer weiter wachsenden Zahl an Spielern entschlossen sich die Macher der Dapper Labs mit CTO Dieter Shirley, eine skalierbare Blockchain-Plattform zu bauen, die als hochfunktionale Umgebung für NFT-basierende Spiele und auch dApps fungieren konnte – dies war die Geburtsstunde von Flow.


Ähnlich wie Tezos verwendet Flow einen PoS (Proof-of-Stake) Konsens, durch den die Flow Blockchain in der Lage ist, bis zu 10.000 Transaktionen pro Sekunde durchzuführen, was ebenfalls für NFT-Entwickler interessant ist, da die Gebühren dadurch vergleichsweise niedrig sind. Diese hoch skalierbare Umgebung des Flow-Netzwerks erlaubt es somit Entwicklern, NFTs gerade für den Gaming-Bereich zu erstellen, bei denen eine große Anzahl an Spielern teilnehmen kann, ohne dass die Krypto-Plattform Probleme durch Überlastung bekommt.


Die hohe Effizienz und die hohe Transaktionsgeschwindigkeit der Blockchain werden dadurch erreicht, dass Flow auf einer Multi-Node-Architektur basiert, bei der alle Daten und Aufgaben auf mehrere Netzwerkknoten verteilt werden, bei der im Validierungsprozess zwischen vier Rollen bzw. Knoten unterschieden wird: Collection Nodes, Consensus Nodes, Execution Nodes und Verification Nodes. Hinzu kommt die vom Flow-Team neu entwickelte

kryptografische Technik namens „Specialized Proofs of Confidential Knowledge“ – kurz SPoCKs.


Als Kryptowährungseinheit gilt der gleichnamige – analog zu anderen Krypto-Coins versal geschriebene – FLOW Token. Damit können Nutzer der Flow Blockchain für verschiedene Aktivitäten bezahlen, wie dem Einrichten eines Benutzerkontos, Gebühren bei der NFT-Generierung und Peer-to-Peer-Zahlungen. Der FLOW fungiert dabei als Sicherheitsrücklage oder englisch „Stake“. Gegenwärtig zirkulieren etwa 1.036.200.000 FLOW. Krypto-Marketplaces, die FLOW handeln, sind neben dem Flow-eigenen Blocktobay vor allem OpenSea, Rarible, Foundation sowie weitere.


Flow ist als Blockchain vor allem für NFT-Creatoren interessant, die Fans von US-amerikanischen Sportarten und -ligen sind: Die Plattform wurde zuerst bekannt als Blockchain-Partner der NBA – mit dem kommerziell äußerst erfolgreichen NFT „NBA Top Shot“ –, weitere bekannte Flow-Partner sind die National Football League – NFL – sowie die Ultimate Fighting Championship UFC, eine US-amerikanische Mixed Martial Arts-Organisation. Daneben gehören mittlerweile auch die CryptoKitties sowie die Dr. Seuss Comics NFTs zu Flow, auch VIV 3, ein auf digitale Kunst spezialisierter NFT-Marktplatz, verwendet FLOW.

Worldwide Asset eXchange (WAX)

Worldwide Asset eXchange wurde 2017 von John Brechisci Jr., Jonathan Yantis und William Quigley gegründet, die auch die Gründer von OPSkins sind, einer Trading-Plattform, die sich auf Gaming spezialisiert hat. Auch auf Worldwide Asset eXchange können Nutzer virtuelle Gegenstände wie Spielfiguren und Zubehör als NFTs kreieren, kaufen und verkaufen, wodurch die Blockchain einen großen Stellenwert in der Play-to-Earn Gaming-Industrie einnimmt: Auf Worldwide Asset eXchange werden täglich über 5 Millionen virtuelle Objekte gehandelt, mit einem Handelsvolumen von über 50 Milliarden US-Dollar, und 15 Millionen Transaktionen insgesamt werden bewältigt. Aus diesem Grund wird WAX – was auch die Bezeichnung der Blockchain-eigenen Kryptowährung ist – auch als „King of NFTs“ bezeichnet und gilt aufgrund der hohen Zahl der Nutzer und Transaktionen laut dappradar.com als weltweit führende Blockchain.


Zugleich verfolgt WAX das Ziel, NFTs nicht nur sicher, sondern auch besonders klimaschonend und CO2-neutral zu machen, indem es den als ökologisch freundlich bezeichneten DPoS – Delegated Proof-of-Stake – Konsens-Mechanismus verwendet, mit dem circa 8.000 Transaktionen pro Sekunde bewältigt werden können. Als weiterer positiver Nebeneffekt sind auch die WAX-Gebühren entsprechend niedrig. WAX ist außerdem kompatibel mit der Kryptowährung EOS.


Dazu ging WAX eine Partnerschaft mit Climate Care ein und veröffentlichte 2021 eine eigene Serie von sogenannten Carbon Offset vIRL® NFTs: Das Kürzel vIRL steht dabei für „virtual + Real Life“, die Preise dafür betragen zwischen 19,99 und 199,99 US-Dollar. Als Besitzer eines solchen NFTs kann man den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren, indem man dieses einlöst oder „kompostiert“: Für jeden Dollar wird dann von der National Forest Foundation ein Baumschössling gepflanzt.


Die von WAX 2018 vorgestellte vIRLs® Technologie macht es dabei möglich, NFTs direkt mit physisch existierenden Konsumgütern zu verknüpfen, was eine neue Dimension bei den P2E- (Play-to-Earn) Spielen und dem digitalen Handel erzeugte. Dazu ging WAX eine Partnerschaft mit dem Gaming-Spezialisten Metasaurs ein, dessen bekannteste NFTs die gleichnamigen Dinosaurier im Stil der Bored Apes sind, kreiert von Dr. DMT. Der Name des neuen NFT-Gaming-Studios ist MetaGames – das ein neues kreatives Potenzial für Spiele im Metaverse birgt und auch einen eigenen Token hat, den RAWR-Token.


Weitere wichtige auf WAX gehostete NFTs sind Alien Worlds – ein eigenes NFT Metaverse, das beliebte Play-to-Earn Game R-Planet sowie Farmers World.


Zu den bekanntesten Handelsplätzen für WAX gehören AtomicMarket, NeftyBlocks, NFTHive und Collect, mit so bekannten Brands wie Topps, einem Unternehmen, das sich auf Baseball-Sammelobjekte spezialisiert hat, das bekannte Racing Car Unternehmen NASCAR, die Spielzeugfirma Hot Wheels und Franchise-Unternehmen zu Kultfilmen wie Godzilla und Spiderman.


Cardano (ADA)

Cardano ist eine dezentralisierte Open-Source Blockchain-Plattform mit den Zielen, eine skalierbare und zugleich sichere Lösung für komplexe Transfers von Assets und Smart Contracts anzubieten. Cardano wurde 2015 von Charles Hoskins, einem der Mitbegründer der Ethereum-Plattform gegründet und 2017 gelauncht. Sie gehört unter anderem zur Cardano Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Zug, Schweiz.


Für alle Transaktionen verwendet Cardano ein eigenes Proof-of-Stake (PoS) Protokoll mit dem Namen Ouroboros, das im Unterschied zu Proof-of-Work, wie es von Bitcoin und Ethereum verwendet wird, deutlich weniger Energie benötigt. Ouroboros soll die Anzahl der Transaktionen pro Sekunde (TPS) erhöhen, die nötige Bandbreite des Netzwerks optimieren, wie auch die notwendige Datenmenge zur Speicherung der Transaktionsinformationen – drei Hauptprobleme der Blockchain-Technologie, die nach Meinung von Hoskins mit Ethereum nicht zufriedenstellend gelöst wurden. Damit sind auf der Cardano Blockchain zur Zeit mehr als 250 Transaktionen pro Sekunde möglich, zugleich sind die Gebühren besonders niedrig: diese liegen bei 0,16-0,17 ADA, was wenigen Cent entspricht.


ADA ist das Kürzel für die hauseigene Cardano-Währung, benannt nach Ada Lovelace, einer Mathematikerin aus dem 19. Jahrhundert, die als die erste Computerprogrammiererin gilt. Die maximale Menge an ADA ist auf 45.000.000.000 begrenzt. Die Kryptowährung wird auf Marktplätzen wie Plus500, eToro sowie Binance, Coinbase und Bitpanda gehandelt.


NFTs, die auf der Cardano Blockchain erstellt werden, heißen CNFTs. Zu den Top NFT-Projekten gehören die Spacebudz – Astronauten-Figuren, die Menschen, Tiere, aber auch Roboter oder mysteriöse Kreaturen sein können, das Sammelkartenspiel CardanoKidz sowie CryptoMayor und die Crypto Knitties – nicht zu verwechseln mit den CryptoKitties – eine NFT-Kollektion aus 10.000 gestrickten Charakteren.


Zudem sind Prominente wie der Rapper Snoop Dogg Kollaborationen auf Cardano eingegangen, um dort NFTs zu launchen. Dazu arbeitet er mit dem bekannten NFT-Künstler Champ Medici zusammen. Auch wurden auf der Art Miami weltbekannte Kunstwerke von Andy Warhol, wie die Campbell Suppendosen, als NFTs verkauft. Jeder Sammler, der einen Anteil an einem dieser Werke besitzt, erhält dazu das Recht, dieses Bild auf seinem Instagram- oder Twitter-Account zu posten oder im Metaverse zu präsentieren.


Binance Coin (BNB)

Ursprünglich als reine Handelsplattform für Crypto Currencies 2017 von Changpeng Zhao in China gegründet, bietet Binance mittlerweile eine eigene Kryptowährung an, den Binance Coin. Seine maximale Menge an Coins wurde von Zhao auf 210 Millionen Stück begrenzt.


Bis 2019 nutzte der Binance Coin noch die Ethereum Blockchain mit dem ERC20 Token-Standard, doch mittlerweile verfügt der BNB über eine eigene Blockchain, die Binance Smart Chain. Als Konsens-Modell wird der Proof of Stake Authority (PoSA) verwendet.


Die Entwicklung der BNB Kryptowährung diente vor allem dazu, das allgemeine Interesse an Binance als Krypto-Marketplace zu steigern. Durch die Partnerschaft mit der Reiseanbieter-Plattform Trip.io ist es möglich mit dem Binance Coin in über 450.000 Hotels zu bezahlen.


Dazu lockt die Plattform mit günstigen Gebühren – auch bei der NFT-Erstellung – sowie eine schnelle Performance, was die Binance Smart Chain (BSC) gerade auch für Krypto-Künstler attraktiv macht. 


Zeitweise waren zusätzlich auch bis zu 50 Prozent Rabatt bei der NFT-Erstellung drin, die allerdings auf 200 Million Token limitiert waren. 


BSC verwendet dabei den eigenen Token-Standard BEP-721. Mit dem PancakeSwap, einer dezentralen Krypto-Börse, deren Icon eine Kombination aus Nagetier und Cookie darstellt, verfügt Binance Coin über einen eigenen Decentralized Exchange (DEX).


Auf Binance werden unter anderem auch Mystery Box NFTs gehandelt, die meisten NFTs sind hier im typischen Stil von asiatischen Comics gehalten.


Zu den interessantesten gehören die populäre BakerySwap Kollektion, die das BAKE-Token verwendet, sowie die Battle Pets – bei denen es sich um Gaming NFTs handelt.

So kannst du mit uns zusammenarbeiten

Die Smart A hilft Unternehmen, Selbständigen und Startups sich im Bereich NFT und Blockchain langfristig, nachhaltig und erfolgreich zu positionieren.

Beratung

Als Mitglied unseres Smart A World Clubs erhältst du unsere besten Tipps und Feedback zu deiner Unternehmensstrategie. Auf Wunsch kannst du bei uns auch eine 1:1 Beratung anfragen.

Kostenlose Webinare

Für den Einstieg in die Welt und Chancen der NFTs und des Metaverse, veranstalten wir regelmäßig Webinare. Melde dich dazu gerne kostenlos an oder lass dich auf die Whitelist setzen, um vom nächsten Launch zu erfahren.

Done4you

Dein Unternehmen plant einen größeren Eintritt in den NFT oder Metaverse Space? Dann können wir mit unserem Team aus Blockchain- und Marketing-Experten deinen Launch professionell planen und erfolgreich umsetzen.

Mehr NFT & Metaverse Insights?