NFTs revolutionieren Online-Games: Die besten NFT-Games 2022 im Metaverse

Die Blockchain-Technologie hat auch in den Gaming-Bereich Einzug gehalten und dort bereits große Veränderungen bewirkt: Gerade im Play-to-Earn Sektor haben Spieler dadurch entschieden bessere Möglichkeiten als bisher, um tatsächlich Geld zu verdienen:


Zum einen können sie aufgrund der dezentralisierten Struktur mit den erspielten Assets, die natürlich als NFTs registriert sind, tatsächlich frei Handel treiben. Das heißt, sie haben die Freiheit, NFTs auch außerhalb der Spielwelt, in der sie erspielt wurden, auf anderen Marktplätzen anzubieten. Zum andern ist es möglich, eine In-Game-Währung in eine andere, generell akzeptierte Kryptowährung oder sogar in eine reale Währung umtauschen.

Genereller Aufbau von NFT-Games

Viele NFT-Games funktionieren nach dem Prinzip eines Sammelkartenspiels, wie es vom Pokémon Trading Card Game bekannt ist, auch kurz TCG oder CCG – Collectible Card Game – genannt. CCGs sind gerade typisch für Rollenspiele (RPGs), bei denen Gamer ihre eigenen Charaktere erschaffen und „trainieren“ können, um Abenteuer und Kämpfe zu bestehen bzw. andere Handlungen ausführen zu können, die spielentscheidend sind.

 

Das Kartensystem hat dabei den praktischen und zugleich ökonomischen Vorteil, dass darüber nicht nur konkrete Gegenstände wie Waffen oder Ausrüstung – alles, was innerhalb eines Games notwendig ist, um Aufgaben zu bewältigen – wie eine Ware gehandelt werden können, sondern auch Eigenschaften, die einen Charakter bzw. eine Spielfigur verändern. Sie sind mindestens so wichtig wie Gegenstände, denn sie dienen dazu, den Rang und damit die Einsatzmöglichkeiten eines Spielcharakters zu optimieren.

 

Hintergrund dabei ist, dass die meisten Play-to-Earn Spiele zuerst einmal als „kostenlos“ im Sinne von Free-to-Play angeboten werden, um Interessierte anzulocken, sich ein Game erstmal anzusehen. Wer dann tatsächlich einsteigen will, muss Geld investieren – entweder um einen Avatar zu kaufen, oder um einen solchen upzugraden, damit man richtig spielen kann.

 

Manche Blockchain-Games nutzen allerdings eine andere Systematik, um Spieler dazu zu bewegen, NFT Assets zu kaufen. Eine Möglichkeit sind die Open-World-Erkundungsspiele, bei denen die Spieler wesentlich mehr Bewegungsfreiheit und Handlungsmöglichkeiten besitzen, um zu spielen. Auch ist der Spielverlauf nicht fest an die Entwicklung einer vorgezeichneten Handlung gebunden, so dass man nicht zwingend eine bestimmte Sorte NFTs erwerben muss, um eine Welt zu erkunden.

 

Eine beliebte Art sind die als „sandboxed“ bezeichneten Spiele – dort können Spieler besonders frei auf die bestehende virtuelle Welt einwirken und auch deren Erscheinung mit beeinflussen. Es gibt kein bestimmtes, vorgegebenes Ziel, der Aufenthalt selbst macht Spaß bzw. was man dort macht. Spieler können dort z.B. Gegenstände für das Inventar erschaffen – diese Aktion wird crafting oder deutsch „basteln“ genannt. Die dabei erzeugten NFTs haben nicht zwangsläufig einen Einfluss auf den Spielverlauf, sondern werden erworben, weil die Besitzer sie attraktiv finden und daher sammeln. Typische Beispiele sind Kunstwerke oder Mode, die von den Charakteren gezeigt oder getragen wird. Typischer Vertreter ist natürlich „The Sandbox“.

Duale Token-Struktur von NFT-Games

Mit der Einführung von NFTs ändert sich also auch im wörtlichen Sinne der Spielraum: Durch die der Blockchain-Technologie zugrunde liegende eigene dezentrale Organisation bekommen die Gamer auch mehr Einfluss und Mitspracherechte innerhalb eines Spiels. Dies wird durch das sogenannte Dual-Token Modell sichergestellt, auf dem die meisten NFT- Spiele und auch die Kryptowährungen generell basieren – daher wird hier auch oft von einer Dual-Token-Economy bzw. Two-Token Economy gesprochen. 


Auch werden im Zusammenhang mit Blockchain-Games dafür die Bezeichnungen „Dual-Token GameFi“ oder „Input Game Token and Output Game Token“-Modell verwendet. Je nach Betreiber eines NFT-Games können diese sogenannten Tokenomic-Modelle variieren. Im Spiel selbst tritt das Dual-Token Modell normalerweise in Form von zwei verschiedenen Währungen in Erscheinung, die dann auch unterschiedliche Funktionen erfüllen.


Utility Token

Das eine Token fungiert dabei als sogenanntes Utility Token – es ist das Zahlungsmittel, mit dem Spieler die innerhalb eines Blockchain-Games definierten notwendigen Gegenstände kaufen können, um eine vorgegebene Aufgabe – Quests und Challenges zu bewältigen – sprich: das Spiel spielen zu können. Im Fall von Axie Infinity heißt das Utility Token SLP bzw. „Small Love Potion“. 

 

Governance Token

Das zweite Token wird als Governance Token bezeichnet. Es kann auch außerhalb des Spiels an einer Kryptobörse gekauft bzw. verkauft werden. Im Spiel haben Besitzer damit auch Mitspracherecht bei Änderungen bzw. erhalten darüber regelmäßig Belohnungen, die auch als Staking bezeichnet werden. Bei Axie Infinity ist dies die Kryptowährung AXS.

 

Gelegentlich wird das Dual-Token-Schema ergänzt durch eine dritte In-Game Währung. Dies ist vor allem in NFT-Games der Fall, bei denen Spieler in irgendeiner Form virtuelles Land kaufen müssen – als Voraussetzung für bestimmte Aktivitäten, z.B. um darauf ein Haus bauen zu können. Dies ist vor allem in Open-World Games wie Decentraland und The Sandbox der Fall.

Die häufigsten Typen von NFT-Games: Open-World oder sandboxed Games

Der nachfolgende Überblick zu Blockchain-basierenden Games stellt die häufigsten und interessantesten Typen kurz vor – von klassischen Kartensammelspielen über Abenteuer-/Quest-Spiele bis zu solchen, die unter der Bezeichnung Metaversum laufen: Letztere werden hier vor allem unter dem Aspekt von P2E-Möglichkeiten beschrieben.

 

Open-World Spiele oder Metaversen haben den Vorzug, dass sie keinem vorgegeben Muster oder Spielschema folgen. Die Teilnehmer können sie besuchen, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten, dort auf Erkundungstour gehen, ohne dabei unbedingt auf Gegner zu treffen, die man besiegen muss.

Decentraland

Decentraland gehört mit zu den erfolgreichsten NFT-Games, auch wenn es eher zu den Metaversen gezählt wird. Der Grund dafür ist hauptsächlich, dass Decentraland, wie auch The Sandbox, kein Genre vorgeben, sondern vielmehr ein virtuelles Spiegelbild der realen Welt sein sollen; im weitesten Sinne also so etwas wie eine Blockchain-Version von Second Life. Das heißt, dass man mit einem Avatar, den man selbst gestaltet, dort Dinge tut, die man auch im echten Leben macht: Sich treffen, Events besuchen usw.

Man kann Decentraland auch als Gast besuchen und sich dort aufhalten, ohne dass man eine Krypto-Wallet hat, allerdings sind dann die Möglichkeiten stark eingeschränkt: Weder kann man Awards bekommen noch an Events teilnehmen. Auch der Kauf von speziellen Wearables, die in Decentraland von echten
Modelabels angeboten werden, ist ohne Krypto-Geld nicht möglich. Hierzu gibt es die In-Game Währung MANA.

Eine zentrale Idee von Decentraland ist der Kauf eines oder mehrerer LAND-Token, sie sind die Voraussetzung, um dort ein Haus oder einen Laden zu bauen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, LAND zu mieten bzw. zu pachten.


Decentraland ist aber auch ein Play-to-Earn Game – es gibt viele Möglichkeiten, um dort Geld zu verdienen, sei es als Kryptokünstler, Handwerker usw. Die selbst kreierten Objekte kann man verkaufen und den Kaufbetrag anschließend in eine nicht-virtuelle Währung eintauschen.

Das NFT-Game kann mit den gängigen Browsern gespielt werden, momentan läuft es noch nicht auf mobilen Endgeräten. Weitere ausführliche Infos zu Decentraland gibt es im
Artikel zum Metaverse.

The Sandbox

Auch The Sandbox zählt zu den Metaversen. Wie Decentraland basiert es auf der Grundidee, dass Teilnehmer Land kaufen müssen, um bestimmte Sachen zu tun. Zwar gibt es auch hier Quests und andere Challenges für die Teilnehmer, jedoch ist The Sandbox ebenfalls vor allem als eine Art virtuelle Entsprechung zur Realität konzipiert. Die größten Unterschiede zu Decentraland sind:


  • Die ganze Sandbox-Welt und die Avatare sind im sogenannte Voxel-Stil gehalten, die Figuren usw. erinnern dadurch entfernt an die kantigen Lego-Steine.

  • Neben menschenähnlichen Charakteren kommen dort auch sogenannte Entities vor, diese kann man im weiteren Sinn als phantastische Kreaturen bezeichnen. Der Sinn ihrer Existenz besteht darin, dass sie hauptsächlich dazu geschaffen und designt werden, um sie zu verkaufen – eine von vielen Möglichkeiten, den Play-to-Earn Charakter von The Sandbox zu nutzen. 

Im Gegensatz zu Decentraland muss zuerst eine Anwendung heruntergeladen und per E-Mail-Adresse ein Konto erstellt werden, um sich anzumelden. Um aktiv teilzunehmen, ist auch hier eine kompatible Wallet Voraussetzung, damit man die In-Game-Währung kaufen kann. Weitere Charakteristika von The Sandbox werden ausführlicher im Artikel über das Metaverse beschrieben.

NFT Trading Card Games

Dieser Typ Blockchain-basierter Games baut im Prinzip auf demselben Prinzip auf wie die früheren analogen Sammelkartenspiele. Dabei repräsentieren Karten, die man kaufen und tauschen kann, sowohl Spielfiguren als auch Gegenstände wie Waffen, ebenso auch Elemente oder Eigenschaften, die den Charakter einer Figur verändern oder optimieren.

 

Axie Infinity

Zu den wohl bekanntesten NFT-Games, die nach dem Play-to-Earn-Prinzip funktionieren, gehört Axie Infinity. Es ist vor allem in asiatischen Ländern sehr beliebt, was sich unschwer auch am Stil erkennen lässt, der stark an die Figuren und die Spielregeln von Pokémon erinnert. Die niedliche Erscheinung der Axie Figuren täuscht: Denn es handelt sich um Monster, die von ihren Besitzern trainiert werden und in Kämpfen gegen andere Axies antreten – die Gewinner bzw. Sieger werden dann meistbietend verkauft.

 

In Axie Infinity geht es also ums Geld, damit ist es ein Blockchain-basiertes Play-to-Earn-Game, das von einigen Spielern auf den Philippinen tatsächlich ernsthaft betrieben wird, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Um in Axie Infinity überhaupt einsteigen zu können, muss ein Spieler mindestens drei Axies von den Betreibern der Spieleplattform kaufen. Der Preis pro Axie liegt aktuell bei roundabout 110 USD-Dollar, zu bezahlen in der eigenen Währung AXS.


Alternativ kann ein Spieler, der sich kein eigenes Team leisten kann, Axies in Form eines sogenannten Stipendiums von einem Mentor ausleihen. Der Vorteil für den Mentor liegt darin, dass er dafür einen Teil der In-Game-Einnahmen erhält. Das Spiel enthält gegenwärtig 100 Karten, die in verschiedene Klassen von Monstern eingeteilt sind, diese sind wiederum im Körperteile aufgeteilt – also eine komplexere Angelegenheit. Aus diesen Elementen können die Axies ergänzt werden.

 

Bei den Wettkämpfen kann der Spieler zwischen zwei Modi wählen: der Arena-Modus oder Player-versus-Player (PvP) – empfohlen für erfahrene Gamer, und der Adventure-Modus bzw. Player-versus-Environment (PvE) – hier spielt man gegen das Axie-Programm, was vor allem Anfängern empfohlen wird, die noch keine strategischen Erfahrungen haben.

 

Die Belohnung erhält der Gewinner als NFT in Form der AXS-Währung Axie Infinity Shards oder als Smooth Love Potions bzw. SLP. Die AXS kann der Spieler dann in echtes Geld umtauschen, während er mit SLP seine Axies „tränken“ kann, um deren Fähigkeiten immer weiter zu optimieren. Je stärker das Axie, desto besser lässt es sich verkaufen, denn auch das ist möglich. Einzelne, besondere Exemplare wurden bereits für hohe sechsstellige US-Dollar Beträge verkauft.

Selbst wenn die anfängliche finanzielle Investition bei Axie Infinity nicht ganz ohne ist, so können erfahrene Spieler durch geschicktes Agieren ein Vielfaches davon wieder einspielen.

 

Splinterlands

Ähnlich wie Axie Infinity funktioniert auch das P2E Collectible Card Game Splinterlands, das auf der HIVE Blockchain basiert. Es zählt mit bis zu 300.000 Spielern täglich zu den erfolgreichsten NFT-basierten Spielen. Die Registrierung ist kostenlos, allerdings benötigt man auch hier eine Krypto-Wallet, die das ERC-20-Token unterstützt, denn darauf basieren die in Splinterlands genutzten Kryptowährungen. Um in Splinterlands Geld zu verdienen, muss man außerdem das Splinterlands Summoners Spellbook – oder das Zauberbuch der Beschwörer – kaufen, das 10 US-Dollar kostet – immerhin günstiger als Axie Infinity.

 

Das Ziel ist es, hauptsächlich bei Turnieren einen Gegner zu besiegen und dadurch in der Rangliste aufzusteigen. Dies gelingt durch den geschickten strategischen Einsatz der Karten. Für jedes gewonnene Match im sogenannten Ranglistenmodus erhält man sogenannte Dark Energy Crystals (DEC). Je höher der Rang der eigenen Figur, desto höher die Belohnung.

 

Zu Beginn erhält ein Spieler dafür einen kostenlosen Satz Karten. Insgesamt gibt es über 280 Kartentypen, die zu einer der Kategorien – Wasser, Erde, Feuer, Leben, Tod, Drache und Neutral – gehören und miteinander kombiniert werden, um die eigene Figur zu stärken. Spieler können mit einem komplexen Regelwerk u.a. die eigenen Figuren optimieren, indem sie mehrere Karten desselben Typs kombinieren.


Sie werden ergänzt durch weitere In-Game-Gegenstände, die alle entweder auf dem Splinterlands Marktplatz gekauft oder gemietet werden können, aber auch außerhalb, z.B. auf OpenSea und Monster Market. Außerdem können Spieler ihre eigenen Sammelkarten auf dem Marktplatz verkaufen. Zusätzliche Karten bekommt man entweder, indem man Booster-Packs vom System, oder Karten von anderen Spielern auf dem Marktplatz kauft. Jedes Booster Pack enthält fünf Karten, davon ist mindestens eine selten oder besser als die bisherigen. Alternativ kann man Karten auch durch das Bestehen von Quests erwerben, die täglich stattfinden.

 

In Splinterlands gibt es drei verschiedene Arten von Kryptowährungen: Dark Energy Crystals (DEC), SplinterShards (SPS) und Credits.


  • DEC können in Turnieren, Kämpfen und Quests gewonnen werden – sie werden benötigt, um exklusive Token wie Karten, Skins, Länder usw. sowie seltene Booster-Packs zu kaufen. Ebenso können DEC von einem Spieler in die eigene Wallet übertragen und in eine andere Kryptowährung umgetauscht werden.

  • SPS ist das Governance Token von Splinterlands. Mit SPS kann ein Spieler auch auf die zukünftige Entwicklung und das Ökosystem des Spiels selbst Einfluss nehmen, im Sinne einer In-Game Governance. Darin unterscheidet sich Splinterlands von den meisten anderen vergleichbaren NFT-Games.

  • Credits können im Unterschied zu DEC nur eingeschränkt genutzt werden, um Karten, Packages und bestimmte Gegenstände zu kaufen. Weder können sie auf andere Spieler transferiert noch sonst zu einem anderen Zweck verwendet werden.

Illuvium

Illuvium ist eine Mischung aus einem Open-World-Erkundungsspiel und einem Player-versus-Player oder PvP-Kampfspiel. Dabei können die Spieler zugleich die Illuvium-Welt erkunden und mit ihrem Team aus Bestien – den Illuvials – Kämpfe bestehen.


Die Illuvials müssen zuerst mittels sogenannter Shards eingefangen werden, anschließend werden sie ähnlich wie die Axies oder die Spieler in Splinterlands durch das Kaufen oder Gewinnen von Spielkarten mit besonderen Eigenschaften optimiert.

Von vergleichbaren NFT-Games hebt Illuvium sich durch seine differenzierte optische Darstellung und detailreiche Animationen ab, es wird darum von manchen auch als erstes Blockchain-basiertes AAA-Rollenspiel bezeichnet.

 

Illuvium verwendet einen LAND Token, der benötigt wird, um auf einer Parzelle Ressourcen oder Waren zu erzeugen, die dann verkauft werden können, um Einnahmen zu generieren; weitere Währungen sind ILV, das eine Governance- sowie die Staking-Funktion hat und auch zum sogenannten Liquidity Mining genutzt werden kann, um entweder ILV oder sILV2 zu gewinnen, die andere bzw. In-Game-Währung von Illuvium.

Metastrike

Metastrike ist ein Blockchain-basiertes Multiplayer FPS-Spiel – FPS ist dabei die Abkürzung für First-Person Shooter – somit handelt es sich um ein typisches Ego-Shooter Game. Hier werden die Charaktere durch eine Vielzahl von Waffen aufgerüstet, die natürlich wieder benötigt werden, um Kämpfe zu bestehen und Missionen erfolgreich durchzuführen.


Dazu stehen verschiedene Spielmodi bzw. Levels zur Verfügung, um sich durch die bekannten dystopischen Landschaften mit vielen Hinterhalten zu kämpfen, in denen die Gegner lauern.

Die Dual-Token-Struktur von Metastrike setzt sich aus dem MTS und dem MTT Token zusammen. Der MTS Token ist der Governance-Token und wird unter anderem eingesetzt, um Missionen (Karten) zu erfüllen, sowie zum Staking – wöchentlichen Belohnungen – usw.


Der MTT Token fungiert als In-Game oder Utility Token – zur Auszahlung von Belohnungen, mit denen Spieler neue Karten und Spielmodi aktivieren, Güter kaufen und Waffen aufrüsten können. MTT Token können unter bestimmten Voraussetzung auch in MTS Token umgewandelt werden.

SYN CITY und weitere NFT basierte CCG Games

Weitere, dieselbe Mechanik nutzende Spiele sind Unchained Gods, MOB Games sowie Squid Games – die NFT Version der bekannten Serie. Erwähnt sei hier vor allem noch SYN CITY, ein NFT-Game über die Mafia, das sich auch dadurch von den anderen unterscheidet, dass hier eine besondere Form des Governance Tokens zur Verfügung steht: Mafia-as-a-DAO oder MaaD. Damit ist es Spielern neben den für Governance Token typischen Belohnungen vor allem möglich, eigene Syndikate zu gründen bzw. anderen beizutreten.

 

Hingegen bietet die Spiele-Plattform Steam ausdrücklich keine Blockchain-basierten Games an, auch die Bezahlung mit Kryptowährung wird nicht mehr angeboten. Zur Begründung verweist das Unternehmen auf häufig vorkommende Betrugsfälle wie auch den stark schwankenden Kurswert von Blockchain Currencies.

NFT-Games mit Farming-Aspekt

Beliebt bei Blockchain Games mit P2E-Aspekt sind nach wie vor solche Spiele, bei denen man per Klick Ressourcen ausbeuten oder herstellen kann. Die beiden häufigsten Arten, um NFTs zu generieren und mit dem Verkauf Geld zu verdienen, sind Farming – Ackerbau und Viehzucht – und das Mining, also der Gewinn seltener Elemente durch Bergbau. Alles weitere ist dann vor allem eine Frage der Vorliebe für ein bestimmtes Genre: Fans nostalgisch angehauchter Welten „arbeiten“ am liebsten auf einem typischen Bauernhof mit Feldern und Vieh samt Traktor und anderen Gerätschaften, SF-Begeisterte tun im Grunde dasselbe, nur auf einem fremden Planeten – sprich: in einem exotischen Ambiente.

 

Farmers World

Farmers World setzt auf die lang anhaltenden Beliebtheit von Farmspielen, bei denen die Spieler einen eigenen Bauernhof bewirtschaften, Gemüse und andere Pflanzen anbauen oder Vieh halten können, um Geld zu verdienen. Farmers World spielt in Südamerika – das Vorbild ist ein historischer Bauernhof, der tatsächlich von portugiesischen Entdeckern im 16. Jahrhundert im Urwald des Amazonasgebiets gefunden wurde.

 

Im Spiel gibt es drei Arten von Ressourcen, die erzeugt werden können: Nahrungsmittel – FWF –, Holz – FWW –, und Gold – FWG genannt. Dazu stehen wiederum drei Arten von Werkzeugen zur Verfügung. Produkte wie Werkzeuge können bei anderen Farmern ge- und verkauft werden, aber auch auf dezentralen Marktplätzen gehandelt, was wiederum den Spielern die Möglichkeit gibt, nach einer anfänglichen Investition selbst Geld zu verdienen und durch geschicktes Handeln weiter zu vermehren.

 

SIDUS Heroes

SIDUS Heroes spielt zur Abwechslung mal im Weltraum. Bei diesem MMORPG oder „Massive Multiplayer Online Game“ kolonisiert man gemeinsam mit anderen Spielern ferne Planeten, um ein Imperium aufzubauen. Je nach gewählter Spielfigur kann man auch hier Ressourcen minen und als NFTs auf dem SIDUS Heroes Marktplatz verkaufen, oder in Duellen mit anderen, die in der „Battle Arena“ stattfinden, seine Macht und damit den Herrschaftsbereich erweitern.

SIDUS Heroes hat aber auch andere Optionen zu bieten: So können Spieler auch eine Partei gründen, um politisch ihre Interessen vertreten und an Einfluss zu gewinnen. Selbstverständlich ist das nur mit dem Governance-Token möglich, der hier SENATE heißt.

 

Varianten des Weltraum-Themas sind Star Atlas sowie Alien Worlds – im Grund ist es Farmers World in Space. Bei Star Atlas können Gamer durchs Weltall reisen, Abenteuer bestehen, während sie Ressourcen sammeln und mit anderen Spielern konkurrieren oder zusammenarbeiten, um Kolonien zu gründen, Mikroökonomien aufzubauen und dezentrale autonome Organisationen (DAOs) zu bilden.


Alien World nutzt eine sehr ähnliche Spielsystematik, hier ergänzt durch extraterrestrische Rassen von Aliens, die auf den Planeten leben, die es zu bewirtschaften oder auszubeuten gilt.

Was es sonst noch an NFT-Game-Themen gibt

Auch der Sportbereich wurde natürlich von den NFT Spieleplattformen entdeckt. Hier dominieren vor allem die Sammelkarten-Spiele, bei denen es anders als bei den bisher vorgestellten nicht darum geht, Avatare in Wettkämpfen gegeneinander antreten zu lassen, sondern möglichst seltene Assets zu besitzen und damit zu handeln. Solche Spiele sind vor allem in den USA beliebt; erwähnt seien NBA Top Shot (Basketball) und NFL All Day (Football).

Hingegen bietet Sorare, das NFT-Game zur Welt der Fußballclubs, Möglichkeiten, als „Manager“ aktiv Spieler und Mannschaften durch Transfers, Matches usw. aufsteigen zu lassen.

Für P2E-Gamer, die Spaß an virtuellen sportlichen Wettrennen und auch Sportwetten haben, gibt es Zed Run, ein virtuelles Horse Racing Game. Dort können Pferde trainiert und deren Leistung gesteigert werden. Spieler können dabei auch auf andere Pferde als die eigenen Wetten abschließen.

Bei der Wahl eines NFT-Games können daher ganz unterschiedliche Gründe eine Rolle spielen: Neben dem Play-to-Earn Faktor können auch die Ästhetik sowie die Möglichkeiten, den Spielverlauf selbst mit zu beeinflussen, wichtig sein. Gamer, die vor allem Geld verdienen wollen, sollten darauf achten, eine Wallet zu nutzen, die möglichst viele Kryptowährungen akzeptiert.

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